Ebola – Der Ebolavirus in Spanien (Sendung 5)

Spanien war das erste Land, welches einen Ebolainfizierten nach Europa einflog. Es war auch das erste Land, bei dem sich eine Mensch-zu-Mensch Übertragung des Ebolavirus, außerhalb von Westafrika ereignete. Grund genug, dem nun näher auf dem Grund zu gehen und die Thematik genauer zu beleuchten.

 

Die Ebolafieber-Epedemie 2014 begann im März in Guinea. Darauf folgten Sierra Leone, Liberia und schließlich mit dem bevölkerungsreichsten Staat Afrikas auch noch Nigeria.

Laut dem letzten Stand, 11. Oktober 2015, erkrankten nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bisher 28.490 Menschen bei dieser Epidemie an Ebola, von denen 11.312 Menschen starben.

Am 7. August 2014 flog Spanien den ersten an Ebola Infizierten nach Europa ein. Es handelte sich um den 75-jährigen Priester Miguel Pajares, welcher aus Liberia nach Spanien eingeflogen wurde. Dieser erlag nach nur fünf Tagen seiner Krankheit und verstarb am 12. August 2014.

Am 22. August 2014 wurde der nächste Ebolapatient, der 69-jährigen geistlichen, Manuel García Viejo, aus Sierra Leone nach Spanien geflogen. Er verstarb in Folge an seiner Krankheit am 25. August 2014.

Am 6. Oktober 2014 wurde die Infektion einer spanischen Krankenschwester bekannt, welche den Missionar Manuel García Viejo behandelt hatte. Sie gilt als erste Person, welche außerhalb von Westafrika, durch eine Mensch-zu-Mensch Übertragung infiziert wurde.

Anmerkung: Die Sendung wurde Anfang 2015 aufgenommen, was sich auch in der Zahl der genannten Todesopfer widerspiegelt. Im Podcast ist die Rede von 5.000 Opfer. Die Zahl hat sich jedoch bis heute, mehr als verdoppelt.

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